Der österreichische Euro-Münzsatz 2023 ist dem 150. Jahrestag der Inbetriebnahme der ersten Wiener Wasserleitung im Jahr 1873 gewidmet. Dieses Ereignis wurde zu einem wichtigen Meilenstein in der Geschichte Wiens und verbesserte die Lebensqualität der Stadtbewohner erheblich.
Der Bau der Ersten Wiener Hochgebirgswasserleitung dauerte drei Jahre, von 1869 bis 1873. Die Eröffnung fand im Oktober 1873 in der Stadt Schwarzenberg statt. Die Gesamtlänge der Wasserleitung betrug 150 km.
Initiator des Projekts war der Geologe und politische Aktivist Professor Eduard Süß. Seinem Einsatz ist es zu verdanken, dass dieses Großprojekt umgesetzt werden konnte, welches das akute Problem des Mangels an sauberem Trinkwasser in Wien löste.
Ursprünglich verfügte das Wasserversorgungssystem über eine Kapazität von 138.000 m³ Wasser pro Tag. Später konnte durch die Erschließung weiterer Quellen und den Bau eines Stausees die geförderte Wassermenge auf 220.000 m³ pro Tag gesteigert werden.
Als Wasserquelle der Ersten Wiener Wasserleitung dienen die Gebirgsgruppen Rax und Schneeberg im Süden Niederösterreichs bzw. in der Steiermark. Zum Schutz der Gewässerqualität wurde das gesamte Massiv Rax-Schneeberg-Schneealp im Jahr 1965 unter Verfassungsschutz gestellt.
Die Inbetriebnahme dieser Wasserversorgungsanlage war ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der sanitären Verhältnisse in der Stadt und zur Vorbeugung von Epidemien, die aufgrund der schlechten Trinkwasserqualität früher häufig auftraten.
Dieses Set beinhaltet acht Münzen im Nennwert von 1 Cent bis 2 Euro, im Zustand BU (Brilliant Uncirculated), alle Münzen sind handgeprägt, unzirkuliert und entsprechen den höchsten Qualitätsstandards. Handverlesene Münzen machen dieses Set für Sammler besonders wertvoll.
| Coin | ||
| Complectation: | 8 Münzen, Originaletui | |
| Mintage: | 50.000 | |
| Quality: | BU | |
| Weight: | 80.0g | |
| Year: | 2023 | |